Ein Lipom ist ein gutartiger, langsam wachsender Tumor des Fettgewebes der Unterhaut. Diese Neoplasie tritt überwiegend bei älteren Hunden ab dem achten Lebensjahr auf. Adipöse Hunde erkranken häufiger als normalgewichtige Artgenossen und bei Hündinnen sind Lipome öfter zu finden, als bei Rüden.

Ein Lipom tritt bevorzugt am Bauch, an der Brust und an den Gliedmaßen auf. Es stellt sich als eine gut abgrenzbare, verschiebliche und weiche Umfangsvermehrung dar. Das Abtasten ist für den Hund nicht schmerzhaft.

Da Lipome unterschiedlich schnell wachsen können, sollten sie regelmäßig kontrolliert werden. Wenn Lipome zu groß werden, schränken sie den Hund womöglich in seiner Beweglichkeit ein. Außerdem besteht die Möglichkeit, dass die Lipome in umliegendes Gewebe oder muskuläre Strukturen eindringen. Dann werden sie infiltrative Lipome genannt. Diese sind auch weich, lassen sich allerdings nicht so gut verschieben und sind gegebenenfalls für den Hund schmerzhaft. In diesem Fall gilt es über eine chirurgische Entfernung durch Ihren Tierarzt nachzudenken.

 

 

Die chronische Niereninsuffizienz der Katze ist leider eine häufige Erkrankung. Rund 30% der älteren Katzen sind betroffen.

Funktionsweise einer gesunden Niere:

  • Filterung von Abbauprodukten, in erster Linie Harnstoff und Kreatinin
  • Regulierung der Elektrolyte ( Kalium, Calcium, Phosphor und Natrium )
  • Produktion von Renin, einem Enzym, das den Blutdruck steuert
  • Regulation und Kontrolle der Harnzusammensetzung
  • Produktion von Erythropoietin, das die Stammzellen im Knockenmark stimuliert, damit Erythrozyten gebildet werden

Zentrales Element der Nieren sind die mikroskopisch kleinen Nierenkörperchen und das angeschlossene Kanalsystem ( Tubuli ). Eine Schädigung dieser Tubuli ist irreversibel und führt zur Insuffizienz der Niere. Da dieser Vorgang meist schleichend geschieht, sollten die Katzen von ihren Besitzern gut beobachtet und gegebenenfalls für entsprechende Untersuchungen vorgestellt werden. Symptome wie allgemeine Abgeschlagenheit, Fressunlust, Erbrechen, Gewichtsabnahme, häufiges Urinieren und vermehrtes Trinken sollten abgeklärt werden. Die Niere ist eine Zeit lang in der Lage, die gestörte Funktion zu kompensieren. Erst wenn ca 75% der Tubuli zerstört sind, zeigen sich deutlich erhöhte Harnstoff- und Kreatininwerte im Blut. SDMA ist ein neuer Wert in der Nierenfrüherkennungsdiagnostik. Er erhöht sich bereits, wenn ca 25% beschädigt sind und sollte deshalb immer mit untersucht werden.

Eine CNI ist nicht heilbar, eine Behandlung zielt deshalb darauf ab, die Krankheit zu kontrollieren, ein Fortschreiten zu verzögern und Ihrer Katze zu einer lebenswerten Zeit zu verhelfen.

Es sollte damit begonnen werden, eine Nierendiät zu füttern. Diese enthält in der Regel weniger Phosphor und Proteine und entlastet so die Nieren bei der Filterung von Abbauprodukten. Um ein Austrocknen der Katze zu verhindern, sollte stets eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr gewährleistet und wenn nötig, durch Infusionen unterstützt werden. Unabhängig von tierärztlichen Untersuchungen, wie zum Beispiel dem Ultraschall, gibt es in der Naturheilkunde zahlreiche Möglichkeiten, mit denen Ihre Katze bezüglich der chronischen Niereninsuffizienz unterstützt werden kann. Dasselbe gilt auch für Ihren Hund.

 

 

Das Cauda-Equina-Syndrom – auch Degenerative lumbosacrale Stenose (DLLS) genannt – ist eine bei älteren Haushunden mittelgroßer und großer Rassen häufig auftretende neurologische Erkrankung, die starke Schmerzen bis hin zu Lähmungen verursachen kann. Betroffen sind insbesondere der Deutsche Schäferhund, Riesenschnauzer, Siberian Husky und der Dobermann.

Auf Höhe der Brustwirbelsäule verläuft das Rückenmark in einem Wirbelkanal. Hinter dem letzten Lendenwirbel und vor dem ersten Kreuzwirbel, also dem Lenden-Kreuz-Übergang, ist das Rückenmark bereits zu Ende. Von hier an laufen die einzelnen Nervenwurzeln gebündelt weiter, die für die Versorgung der Hintergliedmaßen zuständig sind. Diese Nervenwurzeln sehen aus wie ein aufgefächerter Pferdeschweif (lat. cauda equina). Hier ist der Wirbelkanal recht flach und die Wirbelsäule stark beweglich und instabil. Durch verschleißbedingte Veränderungen der Wirbelsäule in diesem Bereich, kommt es zu einer Kompression und Schädigung der Nervenfasern und es entsteht das Cauda-Equina-Syndrom.

Die Krankheitssymptome entwickeln sich in den meisten Fällen langsam. Die ersten Anzeichen für den Besitzer sind meist Schmerzäußerungen beim Springen, Treppensteigen und Aufstehen. Die gesamte Kruppe des Hundes ist bei Druck schmerzempfindlich, vor allem das Hochbiegen der Rute tut sehr weh. Nach ausgedehnten Ruhepausen und „Warmlaufen“ kommt es zu einer scheinbaren Besserung. Im weiteren Verlauf der Erkrankung stellen sich leichte Lahmheiten und Lähmungserscheinungen ein. Die Muskulatur der Hinterhand bildet sich zurück und der Hund ist nicht mehr in der Lage, die Hinterbeine richtig anzuheben, was ein schiefes Abschleifen der Krallen zur Folge hat. Ebenfalls kann es zu Inkontinenz von Kot- und Urinabsatz kommen.

Um die Diagnose des Cauda-Equina-Syndroms zu sichern, ist eine ausführliche neurologische Untersuchung, Grundvoraussetzung. Mit Röntgenaufnahmen und einer MRT- Untersuchung lassen sich differentialdiagnostisch zum Beispiel Bandscheibenvorfälle, Tumore oder Abszesse im Wirbelkanal ausschließen.

In leichteren Fällen, in denen nur eine Schmerzsymptomatik vorliegt, kann eine konservative Therapie versucht werden. Einschränkung der Bewegungsfreiheit, also Boxenruhe und eine entzündungshemmende und schmerzstillende Therapie inklusive Akupunktur sollen für ein besseres Wohlbefinden des Tieres sorgen. Begleitende Physiotherapie empfiehlt sich um die betroffene Muskulatur zu stabilsieren und weiterem Muskelabbau vorzubeugen. Desweiteren ist eine Gewichtsreduktion bei übergewichtigen Hunden anzuraten. Solange es nicht zu Lähmungen gekommen ist, sind die Aussichten auf Besserung oder gar Heilung gut, denn die Nervenfasern der Cauda-Equina können sich in sehr hohem Maße wieder regenerieren.

Sind in besonders schweren Fällen mit der konservativen Therapie keine zufriedenstellenden Ergebnisse erzielt worden, kann auch eine chirurgische Therapie in Betracht gezogen werden. Es stehen verschiedene Operationsmöglichkeiten zur Verfügung, bei denen es gilt, die betroffenen Nervenwurzeln zu entlasten und den Lenden-Kreuz-Übergang zu stabilisieren.

 

 

Eine Methode mit Sinn

Regelmäßiges Entwurmen ist wichtig. Stimmt das? Leider nein. Regelmäßiges Entwurmen hat sogar Nachteile, wie z.B. hohe, unnötige Belastung der Pferde mit Arzneien und Resistenzen bei den Würmern, gegen die es wirken soll. Die Böden werden durch den hohen Chemikalieneintrag ebenfalls belastet.

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So wollen wir leben!

Kaninchern sind außergewöhnliche und liebenswerte Tiere, jedes hat seinen individuellen Charakter. In der Natur leben sie in großen Familienverbänden zusammen und zeigen nur in Gesellschaft von Artgenossen ihr ausgeprägtes Sozialverhalten.

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