vom 20.11.20

Wir lieben unsere Hunde und wir lieben Schokolade, die meisten Hunde lieben auch Schokolade, aber sie sollten sie nicht fressen. Kakaobohnen enthalten das Alkaloid Theobromin, welches beim Hund und auch bei der Katze nicht so rasch verstoffwechselt werden kann, wie bei uns Menschen. Zu viel Theobromin im Hundekörper kann zu Vergiftungserscheinungen führen. Die Symptome der Vergiftung hängen zum einen von Größe und Gewicht ihres Hundes und zum anderen von der Menge und dem Kakaoanteil der gefressenen Schokolade ab. Zartbitter- und Blockschokolade enthalten besonders viel Theobromin und sind deshalb auch besonders gefährlich. Die Symptome reichen von leichtem Durchfall und Erbrechen bis hin zu Störungen des zentralen Nervensystems. Bei der Aufnahme größerer Mengen ist auch ein Herz - Kreislauf - Versagen möglich.

Daher sollte Schokolade stets außerhalb der Reichweite ihres Tiere aufbewahrt und nicht als gut gemeintes Leckerchen verfüttert werden!

Sollte es doch einmal zur Aufnahme von Schokolade gekommen sein, kontaktieren Sie bitte - noch bevor die ersten Symptome eintreten - einen Tierarzt. In den meisten Fällen wird ein Medikament verabreicht, welches Ihr Tier erbrechen lässt, um eine Absorption des Giftes über den Verdauungstrakt zu verhindern und somit eine Vergiftung Ihres Tieres abzuwenden.

 

 

vom 27.10.20

Der Puls des Hundes ist, genauso wie bei uns Menschen auch, ein wichtiger Indikator für den Gesundheitszustand unseres Haustieres. Damit Sie ein Gefühl für den Puls Ihres Hundes bekommen, sollten Sie immer mal wieder versuchen, in ruhigen Situationen den Puls aufzuspüren und zu zählen. Dies hilft Ihnen, im Ernstfall besser vorbereitet zu sein und Vergleichswerte zu haben.

Die Normalwerte variieren etwas je nach Alter, Größe und Rasse Ihres Hundes. Bei kleineren Hunden liegen die Werte zwischen 100 bis 120 Schläge pro Minute. Bei größeren Hunden zwischen 80 bis 100 Schläge pro Minute. Bei Stress und hohen Temperaturen kann der Puls etwas erhöht sein, bei älteren Tieren dagegen wird der Puls zumeist etwas langsamer.

Gemessen wird der Pulsschlag an der Oberschenkelschlagader auf der Innenseite der Hinterbeine. Diese liegt ungefähr in der Beinfalte des Innenschenkels.  

Haben Sie die Oberschenkelader aufgespürt, umfassen Sie mit der Hand leicht den Oberschenkel des Hundes. Mit zwei Fingern (Zeige- und Mittelfinger) drücken Sie sanft auf die Schlagader, während der Daumen auf der Außenseite des Oberschenkels liegt. Auf diese Weise fixieren Sie den Oberschenkel und verlieren den Kontakt zur Ader nicht, während Sie den Pulsschlag zählen. Zählen Sie 15 Sekunden lang die Pulsschläge mit und nehmen Sie das Ergbenis mal 4.

Puls messen beim Hund

 

 

vom 20.09.20

Atemwegserkrankungen machen beim Pferd neben den Erkrankungen des Bewegungsapparates den größten Anteil der Beschwerden aus.

 

Dieser Flyer soll Pferdebesitzern aufzeigen welche Möglichkeiten die Naturheilkunde bei Atemwegserkrankungen bereit hält und was der Besitzer schon selbst tun kann, um sein Pferd zu unterstützen bzw. das Entstehen von Atemwegserkranungen zu verhindern.

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https://www.f-n-thp.de/images/PDF/Flyer/atemwege-pferd.pdf

 

vom 26.08.20

Ein Lipom ist ein gutartiger, langsam wachsender Tumor des Fettgewebes der Unterhaut. Diese Neoplasie tritt überwiegend bei älteren Hunden ab dem achten Lebensjahr auf. Adipöse Hunde erkranken häufiger als normalgewichtige Artgenossen und bei Hündinnen sind Lipome öfter zu finden, als bei Rüden.

Ein Lipom tritt bevorzugt am Bauch, an der Brust und an den Gliedmaßen auf. Es stellt sich als eine gut abgrenzbare, verschiebliche und weiche Umfangsvermehrung dar. Das Abtasten ist für den Hund nicht schmerzhaft.

Da Lipome unterschiedlich schnell wachsen können, sollten sie regelmäßig kontrolliert werden. Wenn Lipome zu groß werden, schränken sie den Hund womöglich in seiner Beweglichkeit ein. Außerdem besteht die Möglichkeit, dass die Lipome in umliegendes Gewebe oder muskuläre Strukturen eindringen. Dann werden sie infiltrative Lipome genannt. Diese sind auch weich, lassen sich allerdings nicht so gut verschieben und sind gegebenenfalls für den Hund schmerzhaft. In diesem Fall gilt es über eine chirurgische Entfernung durch Ihren Tierarzt nachzudenken.

 

Coronaviren kommen natürlicherweise auch bei Heim- und Nutztieren vor. Sie können bei unseren Hunden zum Beispiel blutige Durchfälle verursachen. Diese Coronaviren sind allerdings ganz klar von dem aktuell zirkulierenden SARS-CoV-2, welches zu schweren respiratorischen Erkrankungen des Menschen führen kann, zu unterscheiden. Sie sind jeweils wirtsspezifisch und nicht auf uns Menschen übertragbar.

Sowohl die Weltgesundheitsorganisation (WHO), das Friedrich-Löffler-Institut (Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit / FLI), die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE), als auch das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) in der Schweiz, gehen nach heutigem Stand davon aus, dass Hunde und Katzen kein Infektionsrisiko für den Menschen darstellen. Es gäbe keine Anzeichen dafür, dass unsere Haustiere mit dem SARS-CoV-2 infiziert werden können oder eine Rolle bei der Verbreitung des Virus auf den Menschen spielen.

Dennoch ist es empfehlenswert, die grundlegenden Prinzipien der Handhygiene nach dem Kontakt zu unseren Tieren zu pflegen und gerade in diesen Zeiten, einmal mehr die Hände vernünftig mit Seife und Wasser zu waschen.